Neujahrs Impressionen

Ich wünsche allen ein Frohes Neues Jahr 2014! Glück, Gesundheit und Zufriedenheit!

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Heute morgen haben wir erstmal lange ausgeschlafen! Nach einem gemütlichen Frühstück lockte die Sonne uns raus in die Natur. Erst wollten wir mit dem Auto fahren, aber das wurde dann anderweitig gebraucht und so entschieden wir, dass wir unsere Motorroller nehmen. Erst wollten beide nicht anspringen, aber nach viel gutem Zureden und etlichen Versuchen ging es dann endlich! Wir mußten noch tanken, doch dann ging es ab in Richtung Hülser Berg, einem meiner Lieblingsplätze in der Umgebung.

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Ich hatte wie immer einige Probleme mit der scharfen Rechtskurve, dank einer Gleichgewichtsstörung, aber irgendwie bin ich den Berg doch hochgekommen 😉 Oben stellten wir die Roller ab und liefen los. Unser Weg führte durch den Wald, die Sonne leuchtete durch die Äste hindurch und die Luft war klar und kalt. An der Quelle des Eremiten angekommen, legten wir eine kleine Gabe für die Tiere des Waldes ab und die Geister des Ortes ab – Nüsse!

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Einige steinerne Stufen führen zur Quelle hinab und sie ist umringt von Eiben. Es ist ein richtiger Eibenhain. An diesem Ort treffen Geschichte und Archäologie auf Legenden aus dem Volksbrauchtum. Dort fühle ich mich sehr wohl, könnte ewig dort auf der Bank sitzen und beobachten. Wir liefen weiter, verließen den Hauptweg und nahmen den schmalen Pfad, der rechts hoch in den Wald führt. Man muss schon genau hinsehen, wenn man ihn finden will. Der Pfad ist eine kleine Abkürzung, aber das ist nicht der eigentliche Grund, ihm zu folgen. Er führt zu einem kleinen Ritualplatz unter einer alten Buche, wo ich im Sommer ab und zu ein Ritual mit meiner Gruppe durchführe.

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Dort angekommen, lehnten wir uns an den dicken Baumstamm und wünschten der Buche ein frohes neues Jahr. Dann heißt es klettern und vorsichtig bergab laufen. Rutschgefahr – der Boden war schlammig und wir hatten Glück, nicht auf dem Hosenboden zu landen. Bei den Wildgehegen hatte sich eine Traube von Menschen gebildet, meist Familien mit kleinen Kindern. Ich habe ein Auge für die Intellektuellen, die ihren Pflichtspaziergang mit ihren verwöhnten Bälgern machen und bei jedem Fitzel „Schmutz“ an den Schühchen fast in Tränen ausbrechen…dann denke ich manchmal, mein Kind wird später mit seinen Gummistiefeln in die Schlammpfütze direkt neben euch springen…hehehe…“Schatz, was hat Mama dir gesagt? Nur wenn es keiner sieht!“

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Nach dieser kleinen Wanderung hieß es dann nochmal richtig schlottern auf dem Nachhauseweg. Jetzt gerade habe ich einen heißen Tee getrunken, aber die Kälte sitzt richtig tief in den Knochen, brrrr. Ich werd mich gleich in meine Decke kuscheln und heute Abend noch etwas künstlerisch betätigen, nachdem ich jetzt stolze Besitzerin einiger Schnitzwerkzeuge geworden bin. So laß ich mir den Jahresbeginn gefallen.

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