Vollmond im Steinbock

Mitten in der Hitzewelle steht des Nachts der volle Mond im Zeichen des Steinbocks. Der kühlende Mond, Herrscher der Träume, der Illusionen, des schönen Scheins und das vom spröden Saturn beherrschte Zeichen des Steinbocks. Na was eine Mischung. Aber wenn man darüber nachdenkt, ist diese Mischung außerordentlich vielversprechend, denn dies ist die Zeit, Licht ins Dunkel zu bringen, Gedanken zu klären und Schleier zu lüften. Ich habe meine persönliche Meinung über die Steinböckchen – mein Vater und mein Bruder sind unter diesem Zeichen geboren. Wenn ich einen Baum bewundere, mit duftenden Blüten, saftig grünen Blättern, Früchten und wohltuend als Schattenspender, dann sehen sie …. einen Stamm mit Ästen! 😉 Eben das wesentliche, ohne Schnörkel. Das scheint auf den ersten Blick sehr reduktionistisch, aber wer nach Klarheit sucht, wer den Kopf stets in den Wolken tägt, wer ein Ungleichgewicht in Körper und Seele trägt, der kann sich an der Klarheit der Steinbockenergie laben! Wenn ich sachlichen Rat suche, dann sind meine Steinböcke Gold wert 😉 Und seelisch verarmt sind sie trotzdem nicht, schließlich spielen noch andere Faktoren rein.

Die Astrologie in Kombination mit der Kräuterkunde beschäftigen mich jetzt schon eine ganze Weile und wie gern würde ich in der Richtung mehr anbieten. Ich denke an Kurse, aber so richtig kann ich es nicht greifen, nicht genau beschreiben. Darum werde ich heute Abend unter dem vollen Mond um Unterstützung und Klarheit bitten. Wäre echt schade, wenn ich das Wissen, was ich mir angeeignet habe, nicht teilen könnte. Irgendwann, vor einer halben Ewigkeit, hatte ich mal angefangen, in einer kleinen Gruppe mit Freunden und Familien die Grundlagen der Astrologie zu besprechen. Wir hätten es beibehalten sollen. Vielleicht ist jetzt die Zeit gekommen, wieder da anzuknüpfen, wo einst schöne Dinge im Sande verlaufen sind. Das gilt allgemein – wie oft tragen wir schlechte Erfahrungen mit uns herum, anstatt zu erkennen, wo wir unser Potenzial hätten nutzen sollen? Ich glaube rückwirkend betrachtet, ich hatte Angst vor der eigenen Courage. Meine Ausbildungsstätte in Sachen Kräuter hatte eine starke Abneigung gegen alle Themen, die mit „Esoterik“ einhergingen. Um nicht immer und ständig anzuecken habe ich es in den hintersten Winkel meiner Seele verbannt. Nicht gut. Es ist immer noch nicht einfach, bestimmte Dinge, die mir am Herzen liegen in aller Öffentlichkeit zu vertreten. Ich denke immer an die Nörgler, an verletzende Worte, an üble Nachrede oder direkte Konfrontation. Aber die Unterhaltung mit einem einzigen klugen Menschen, der auf deiner Wellenlänge ist und versteht, was du sagen willst, wiegt diese potenziellen Nervensägen auf. Ich denke, ich muss noch viel mutiger werden. Ein klein wenig von der Rebellin, die ich einst gewesen bin, gepaart mit der Lebenserfahrung von heute, bitte!

 

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