Jahresvorschau 2019!

Hallo ihr Lieben,

als allererstes möchte ich euch noch ein frohes neues Jahr 2019 wünschen! Long time no see – für alle, die mir nicht in den sozialen Netzwerken folgen, war es lange Zeit still im Blog. Ich glaube, der letzte Beitrag war von Mai 2018. Wie ihr seht, erstrahlt die Homepage in neuem Glanz, passend zum Beginn eines neuen Jahres! Mittlerweile ist mein kleiner Kräuterzwerg knappe 5 Monate alt und hält uns gut auf Trab! Er ist ein super Baby, lacht viel und wickelt alle um den Finger, weiss aber auch schon so richtig, was er will 😉 Das letzte Jahr war ein Jahr voller Höhen und Tiefen. Es schien fast so, als wäre jedes schöne Ereignis zugleich auch von einer Katastrophe begleitet worden. Ende gut, alles gut, das wäre schön – aber das Leben ist zyklischer Natur und wir müssen uns auch in 2019 auf das stete auf und ab gefasst machen.

Meine Jungs auf Tour!

In diesem Beitrag möchte ich euch eine kleine, astrologische Jahresvorschau bieten, ein wenig auf den Wechsel der Monknotenachse eingehen (wer Infos braucht, was eine Monknotenachse ist, der kann meinen letzten Beitrag dazu hier lesen) und etwas aus dem Nähkästchen plaudern, wie sich bestimmte Ereignisse am Firmament hier unten auf der Erde ganz praktisch auswirken können.

Die Jahresvorschau ist eine Prognosemethode der Mundanastrologie, d.h., hier wird die Auswirkung der himmlischen Konstellationen für das Kollektiv, nicht, wie in der Deutung der Geburtshoroskope, für das Individuum vorgenommen. Es ist die älteste Form der Sterndeutung, lange bevor Horoskope für wichtige Persönlichkeiten erstellt wurden. Stellt euch vor, wie vor vielen tausend Jahren die ersten Sterndeuter auf einsamen Berggipfeln den Nachthimmel beobachtet und den Stand der „Wandersterne“, also der 7 mit bloßem Auge sichtbaren Planeten, ins Verhältnis gesetzt hatten mit den Ereignissen auf der Erde. Wie standen die Sterne bei Krieg und Frieden, wie bei Mißernten und Mastjahren, wie beim Beginn einer neuen Herrschaftsperiode? So nahm alles seinen Anfang.

Hallenhaus Halde Norddeutschland

Momentan befinden wir uns in der Kluft zwischen zwei Finsternissen. Die letzte partielle Sonnenfinsternis am 06. Januar war in Deutschland nicht sichtbar, aber die Mondfinsternis am 21. Januar wird es sein. Beide markieren den Übergang zwischen der Monknotenachse Wassermann/Löwe hin zu Steinbock/Krebs. Das alte ist noch nicht ganz vergangen, während das neue schon seine Schatten voraus wirft. Schatten ist hier auch ein passender Begriff, denn tatsächlich hat der südliche Mondknoten etwas verschleierndes oder schattenhaftes.

Jupiter ist zum Ende des letzen Jahres in sein Heimatzeichen Schütze gewechselt. Diese positive Grundstimmung begleitet uns durch 2019, und wir werden sie auch benötigen. Der Schütze hat große Ziele und Visionen – er zielt stets ein wenig höher, als das Ziel, denn die Erdanziehungskraft ist eine ganz reale Naturerscheinung, die alle wieder auf den Boden der Tatsachen zurück bringt. Es ist ein Jahr voll großer Pläne, die auch entsprechend unterstützt werden. Allerdings kann der Schütze auch übers Ziel hinaus schießen – dann nämlich, wenn Jupiter ein Quadrat zu Neptun bildet und dieser den Vorhaben eine vernebelte, unrealistische Note verleiht. Einfach ab und zu einen Realitätscheck durchführen.

Dem wohlwollenden großen Riesen steht gleich eine ganze Armada von kosmischen Übeltätern entgegen 😦 Saturn, Pluto und der südliche Monknoten – alle im Steinbock. Ich nenne es „die Unterwelt Trinität“ 😉 Der Begrenzer der Zeit, Saturn, in seinem Domizil. Pluto, der Unterweltgott nicht weit davon entfernt. Und beide werden unterstützt vom schattenhaften Südknoten. Hier wollen die ewig gestrigen krampfhaft an alten Mustern und Traditionen festhalten – und sei es so wie bei den Lemmingen! Auch auf Kosten von massiver (Natur)Zerstörung, sozialer Ungerechtigkeit und Tradition um der Tradition Willen.

Dem entgegen steht die nährende Kraft im Zeichen Krebs, wo wir den nördlichen Mondknoten ausmachen können. Hier muss nicht alles durchstrukturiert und logisch sein, auch nicht zweckdienlich. Hier ist Platz für die Dinge, die uns nahe stehen, sei es die Familie und das eigene Heim, sei es der Ort, an dem wir leben – man schützt nur, was man liebt – aus dieser Position heraus agiert der Krebs und ich sehe das ein bißchen in Richtung „think global – eat local“ oder im Sinne von „wenn jeder vor der eigenen Türe kehrt, ist es überall sauber“. Das hat nichts mit wegsehen oder Egoismus zu tun, sondern mit „nach Hause kommen“, da etwas zum guten verändern, wo man sich gerade befindet.

My home is my castle ; äh, schön wär´s!

Auf persönlicher Ebene kann sich dies z.B. durch einen Wechsel der Prioritäten zeigen – mehr Fokus auf die Dinge richten, die mir wirklich wichtig sind – und weniger auf „aber das gehört sich so oder das bin ich anderen schuldig“.

Zum Beginn des Jahres wandert dann auch noch Mars durch sein Heimatzeichen Widder! Whose house?! Achtet darauf, durch welches Haus dieser Transit geht – da ist Dampf unterm Kessel! The boys are back in town! Bei mir ist es das 8. Haus und auch noch in Konjunktion zu meinem Geburts Mars – falls jemand Venom gesehen hat – das entspricht ungefähr diesem Gefühl „Schei… – ich hab dem Kerl gerade den Kopf abgebissen!“ Die Häuser zeigen uns, in welchem Lebensbereich etwas passiert. Ich nutze das System der Ganzzeichenhäuser, da ich hauptsächlich von der hellenistischen Astrologie geprägt bin und es für mich die besten Ergebnisse liefert.

Auf Instagram habe ich vor kurzem eine kleine Reihe zu den Tierkreiszeichen in der Astromedizin gestartet. Den Anfang bildete der Steinbock, denn auch, wenn das astrologische Jahr mit dem Eintritt der Sonne ins Tierkreiszeichen Widder beginnt, so können wir doch die „Macht des gregorianischen Kalenders“ nicht leugnen und da ist nunmal Jahreswechsel mitten im Zeichen des Steinbocks 😉 Wenn es Zeit wird für den Wassermann, dann veröffentliche ich den Steinbock auch hier im Blog – und natürlich die folgenden Zeichen. Für alle, die mehr an Kräuterthemen interessiert sind – auch da ist ein Beitrag geplant – Winterpilze und wildsammeln in der kalten Jahreszeit, nomnomnom…Also bis ganz bald!

 

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