Tierkreiszeichen Steinbock in der Astromedizin

Ich starte die kleine astromedizinische Reihe hier im Blog mit dem Steinbock, da er den Übergang zum neuen Jahr begleitet. Der Widder wäre das Zeichen, welches das astrologische Jahr einleitet. In der Astromedizin werden den Tierkreiszeichen bestimmte Körperbereiche und Krankheiten zugeordnet. Die Planeten hingegen repräsentieren Organe und Organsysteme. Dass mir aber jetzt bitte keine/r denkt, irgendwelche der genannten Beschwerden bekommen zu müssen, nur weil er/sie Steinbock ist! Man sollte auch vorsichtig sein, wenn es um Prognosen in dem Bereich geht – nicht den Teufel an die Wand malen – die Dinge können sich auf so unterschiedliche Art und Weise manifestieren. Da man Pflanzen, Steine und Tiere ebenfalls Planeten zuordnen kann, läßt sich für eine Erkrankung ein individuell passendes Kraut, Mineral/Metall oder Tier finden. Wer aber denkt, dem Steinbock helfen nun automatisch auch die dem Saturn zugeordneten Kräuter, der irrt. Um die entsprechenden Pflanzen auszuwählen, nutzt man die Signaturenlehre – die Zeichensprache der Natur.

Jean Limburg: “Der anatomische Mensch“, aus dem Stundenbuch des Jean Duc de Berry (Très Riches Heures du Duc de Berry ), 15. Jahrhundert – Musée Condé, Chantilly, Ms. 65

  • Steinbock Zeit: 21. Dezember bis 20. Januar – Winteranfang
  • Element: Erde
  • Modus: kardinal – Haus 10
  • Herrscher: Saturn
  • Körpersysteme: Haut, Haare und Knie. Zähne. Gelenke, vor allem der Knie. Knochen und das Skelettsystem. Vordere Hypophyse. Gallenblase. Energiereserven verarbeiten und pflegen. Regulation der Körpersysteme, insbesondere durch das Hormonsystem. Antiperistaltische Bewegung.
  • Ungleichgewicht und Krankheiten: 
    Zu viel Kälte, Verengung. Mangel an Feuchtigkeit. Langsamer Stoffwechsel und langsam wirkende oder chronische Krankheiten. Hautbeschwerden. Gelenkschmerzen und -schäden sowie Knieverletzungen wie Frakturen. Zahn und Zahnerkrankungen. Chronische Gewebeinfektion. Schlechte Verdauung aufgrund von zu schwachem „Verdauungsfeuer“. Mangelnde Kalziumaufnahme. Koliken und Babys mit niedriger Vitalität (die mit dem Alter an Vitalität zunehmen). Imbalance von Hormonen mit Bezug zur Hypophyse. Taubheit. Parkinson-Krankheit. Krankheiten, die durch Verspannungen und Feuchtigkeitsmangel im Körper entstehen. Rheuma und Arthritis. Gangrän und Gicht. Krätze und Läuse. Bindehautentzündung. Parasitäre Krankheiten. Depression und Melancholie. Sehr körperbewusst, manifestiert sich u.U. als Eitelkeit, Unsicherheit, Selbstzweifel und die Beschäftigung mit „korrekter“ Kleidung und Erscheinung.
    Starr, restriktiv und kontrollierend. Zynismus. Mangel an Vorstellungskraft.
  • Heilmittel für unausgeglichene und / oder geschwächte Steinböcke: Verdauungsfördernde Tonika wie Bitter-, Leber- und Gallenblasentonika, sowie Kräuter, die nahrhaft, wärmend und ölig sind. Lernen, wie man seine eigene Welt verwaltet, nicht die aller anderen. Andere Ideen anerkennen. Den Unterschied zwischen der Forderung nach Verantwortlichkeit und der Durchsetzung von Konformität verstehen. Lachen!
  • Geschenke des Steinbocks: Selbsterhaltung, Selbstbestimmung, Selbstkontrolle, traditionell, fleißig, bodenständig, Mitgefühl, Vertrauen, Verantwortlichkeit, systematische Denkweise, Zuverlässigkeit, Geduld, Humor, Erweckung sozialer Gerechtigkeit.
  • Die Natur in der Steinbock Zeit: Immergrüne Pflanzen wie Fichten, Tannen, Wacholder. Pflanzen, die im Winter blühen oder Früchte hervorbringen – z.B. Efeu, Mistel und Schwarze Nießwurz. Als kardinales Erdzeichen leitet der Steinbock den Winter ein. Die Qualität der Steinbockzeit sagt „ich muss haushalten, um über den Winter zu kommen“.

Bald geht es weiter mit dem Wassermann!

Wenn du mehr über die Astrologie als Tor zum eigenen Wohlbefinden erfahren möchtest, dann schau hier!

Hinweis: Die Deutung des Geburtshoroskops nach astromedizinischen Gesichtspunkten dient dem historischen Interesse und der Information. Keinesfalls soll damit eine medizinische Aussage getroffen werden.

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