Meine Angebote

Verwunschen

Als zertifizierte Kräuterpädagogin möchte ich euch einladen, mir auf meinen Streifzügen durch die Natur zu folgen. Lernt während einer Kräuterführung oder eines Workshops das ein oder andere Geheimnis der verschiedenen Pflanzen kennen. Erfahrt, was sich hinter einer Signatur verbirgt, laßt euch in die Zeit der Kräuterweiber und Wurzelsepps zurückversetzen und entdeckt Möglichkeiten, wie man dieses alte Kräuterwissen in unserer heutigen Zeit als moderner Mensch umsetzen kann. 
Die Basis für meine Angebote ist der Gedanke an eine beseelte Natur, die mehr ist, als rein stofflich. Wir sollten Kräuter nicht auf ihre Inhaltsstoffe reduzieren, denn gerade im Zusammenspiel ihrer vielen Komponenten liegt ihre Wirkungsweise begründet. Während anderswo TCM und Ayurveda ihren Platz neben der modernen Medizin behalten haben, ist unser westliches Modell der Astromedizin, wie es noch in der Renaissance praktiziert wurde, fast völlig in Vergessenheit geraten.
Die meisten von uns haben alle schon einmal den Satz „Wie oben, so unten“ gehört. Doch was steht eigentlich dahinter und woher stammt dieser Satz? Die Alechmisten beriefen sich wohl als erste darauf. Der sagenumwobene, ägyptische Gelehrte Hermes Trismegistos soll eine Smaragd Tafel besessen haben, auf der er seine wichtigsten Leitsätze eingemeißelt hatte. Der erste Satz auf dieser Tafel ist „Wie oben, so unten“. „Unser Vater die Sonne, unsere Mutter der Mond“ heißt es weiter. Eine meiner größten Leidenschaften ist das bauen von Brücken zwischen den alten Mysterien und der modernen Herangehensweise in der Kräuterkunde. Bloße, seelenlose Stoffkunde war einfach nie meins.

Die Mistel – ein Geschöpf zwischen Himmel & Erde – trägt deutliche Merkur Signaturen (Götterbote, der zwischen Himmel, Erde & Unterwelt hin- und herreisen konnte = sein nordisches Gegenstück wäre der Gott Odin). Nachweisliche Wirkung auf das Herz – Merkur regiert Lunge, Nervensystem und Rhythmen wie ein-und ausatmen, Herzschlag (Stichwort nervöse Herzbeschwerden)

Im Laufe der Jahre konnte ich eines dieser alten Wissensgebiete, nämlich die Astrologie, mit der Kräuterkunde verbinden. Wie oben, so unten.
Die Frage, die ich immer wieder höre, sei es in Workshops, bei Kräuterführungen oder während eines Kurses, ist folgende: Welches Kraut kann ich für welches Leiden einsetzen? Selbst die Kräuterfachleute, die wissen, dass sie nicht heilkundlich tätig werden dürfen, tappen in dieselbe Falle und denken eindimensional „Symptom xy = Kraut xy“ – und es ist verständlich. Verständlich, weil uns das fehlende Glied genommen wurde, um eine ganzheitliche Kräuterkunde zu erlernen. GANZheitlich. Hier kommt Astrologie ins Spiel, denn wenn man sich tiefgehend damit beschäftigt, erkennt man irgendwann, dass es sich tatsächlich um eine universelle Sprache handelt.
Die traditionelle, westliche Kräuterkunde kennt 4 sogenannte Qualitäten, welche sowohl im Menschen, als auch in der Pflanzen vorkommen: Warm, Kalt, Trocken und Feucht – diese 4 Qualitäten finden wir in den 4 Elementen Feuer, Erde, Luft und Wasser wieder. Auf psychischer Ebene sind es die Temperamente Cholerisch (Feuer), Melancholisch (Erde), Sanguinisch (Luft) und Phlegmatisch (Wasser). Als nächstes finden wir in der Astromedizin (im Zeitalter der Renaissance war es selbstverständlich, dass jeder Arzt zugleich auch Astrologe war!) eine Einteilung der 12 Tierkreiszeichen nach Körperregionen, sowie eine Zuordnung der sieben klassischen Planeten zu Organen und Organsystemen (Uranus, Neptun und Pluto wurden erst später entdeckt und gelten als sog. Generationsplaneten).
Wir finden diese Zuordnungen auch in den Pflanzen und können zum Beispiel durch Standort, Wuchsform, pflanzliche Inhaltsstoffe und Wirkungsweise Rückschlüsse auf die astrologischen Analogien/Gleichnisse ziehen – und umgekehrt! Das Geburtshoroskop eines Menschen ist Teleskop und ein Mikroskop in einem – es bildet den Himmel mit seinen Gestirnen zum Zeitpunkt unserer Geburt ab und ermöglicht uns zugleich einen Blick in die Tiefen unserer Seele und auch unseres Körpers. Wir finden diese Herangehensweise auch in vielen anderen Traditionen wieder – z.B. im Ayurveda oder in der Traditionellen chinesischen Medizin. Warum üben diese Traditionen eine so große Faszination auf unsere westliche Kultur aus? Schlägt man ein Buch über Ayurveda auf, dann springt man nicht gleich bei den Inhaltsstoffen rein, nein – man erfährt etwas über die Schöpfung, die Entstehung der Welt – die Seele – in diesen Systemen ist Platz für Spiritualität!
Die westliche Kultur, die Traditionelle westliche Kräuterkunde – sie hat (hatte) ebenso Platz für diese Ebene. Wir finden sie in der Mythologie, bei den Alchemisten und in der Astrologie. Wir müssen uns nur trauen, sie wieder zu entdecken. Die Kräuter, Bäume und Sträucher einer Landschaft bewahren in ihren überlieferten Sagen oftmals die Erinnerung an altes Wissen aus Volksheilkunde und Brauchtum. 
Wissenswertes zu Fuchsbandwurm und Zecke:
Fuchsbandwurm:
Auch wenn sich die Gerüchte hartnäckig halten: Für keinen einzigen der ohnehin sehr seltenen Fälle von alveolärer Echinokokkose beim Menschen konnte ein Zusammenhang mit dem Verzehr roher Wildpflanzen wie Beeren oder Kräutern nachgewiesen werden. Als Hauptansteckungswege gelten vielmehr der Kontakt zu Mäuse fressenden Haustieren sowie die Arbeit in Landwirtschaft und Waldbau, außerdem müssen die Eier wohl wiederholt aufgenommen werden, damit eine Infektion begünstigt wird. 
 
FSME und Borreliose:
Zecken können die Krankheiten FSME und Borreliose übertragen. Das Risiko, sich mit FSME zu infizieren, ist in unterschiedlichen Gebieten unterschiedlich hoch, generell jedoch gering. Dennoch besteht immer ein gewisses Restrisiko, und die Krankheit ist bei Ausbruch nicht ursächlich therapierbar. 
Die Gefahr einer Infektion mit Borreliose ist weitaus höher, allerdings ist die Krankheit bei rechtzeitigem Erkennen gut therapierbar. Das regelmäßige Absuchen des Körpers und die schnelle Entfernung einer Zecke senken das Risiko deutlich.