Speaking „human“ & Jahresvorschau 2019!

Hallo ihr Lieben,

als allererstes möchte ich euch noch ein frohes neues Jahr 2019 wünschen! Long time no see – für alle, die mir nicht in den sozialen Netzwerken folgen, war es lange Zeit still im Blog. Ich glaube, der letzte Beitrag war von Mai 2018. Wie ihr seht, erstrahlt die Homepage in neuem Glanz, passend zum Beginn eines neuen Jahres! Mittlerweile ist mein kleiner Kräuterzwerg knappe 5 Monate alt und hält uns gut auf Trab! Er ist ein super Baby, lacht viel und wickelt alle um den Finger, weiss aber auch schon so richtig, was er will 😉 Das letzte Jahr war ein Jahr voller Höhen und Tiefen. Es schien fast so, als wäre jedes schöne Ereignis zugleich auch von einer Katastrophe begleitet worden. Ende gut, alles gut, das wäre schön – aber das Leben ist zyklischer Natur und wir müssen uns auch in 2019 auf das stete auf und ab gefasst machen.

Meine Jungs auf Tour!

In diesem Beitrag möchte ich euch eine kleine, astrologische Jahresvorschau bieten, ein wenig auf den Wechsel der Monknotenachse eingehen (wer Infos braucht, was eine Monknotenachse ist, der kann meinen letzten Beitrag dazu hier lesen) und etwas aus dem Nähkästchen plaudern, wie sich bestimmte Ereignisse am Firmament hier unten auf der Erde ganz praktisch auswirken können.

Die Jahresvorschau ist eine Prognosemethode der Mundanastrologie, d.h., hier wird die Auswirkung der himmlischen Konstellationen für das Kollektiv, nicht, wie in der Deutung der Geburtshoroskope, für das Individuum vorgenommen. Es ist die älteste Form der Sterndeutung, lange bevor Horoskope für wichtige Persönlichkeiten erstellt wurden. Stellt euch vor, wie vor vielen tausend Jahren die ersten Sterndeuter auf einsamen Berggipfeln den Nachthimmel beobachtet und den Stand der „Wandersterne“, also der 7 mit bloßem Auge sichtbaren Planeten, ins Verhältnis gesetzt hatten mit den Ereignissen auf der Erde. Wie standen die Sterne bei Krieg und Frieden, wie bei Mißernten und Mastjahren, wie beim Beginn einer neuen Herrschaftsperiode? So nahm alles seinen Anfang.

Hallenhaus Halde Norddeutschland

Momentan befinden wir uns in der Kluft zwischen zwei Finsternissen. Die letzte partielle Sonnenfinsternis am 06. Januar war in Deutschland nicht sichtbar, aber die Mondfinsternis am 21. Januar wird es sein. Beide markieren den Übergang zwischen der Monknotenachse Wassermann/Löwe hin zu Steinbock/Krebs. Das alte ist noch nicht ganz vergangen, während das neue schon seine Schatten voraus wirft. Schatten ist hier auch ein passender Begriff, denn tatsächlich hat der südliche Mondknoten etwas verschleierndes oder schattenhaftes, will man es psychologisch beschreiben.

Bevor ich euch etwas zur Mondknotenachse Steinbock/Krebs erzähle, beschreibe ich ein bißchen, was der Ausklang von Wassermann/Löwe bereit hielt. Das, was sich am Firmament abspielt, kann viele Formen hier auf der Erde annehmen. Da die Achse Wassermann Südknoten und Löwe Norden meine ganz persönliche ist, erkläre ich wohl am besten, wie es sich für mich dargestellt hat. Wassermann, das verkannte Genie, der Außenseiter, genial, allerdings auch mit Tendenz zu Dr. Frankenstein 😉 Ein fixes Luftzeichen, gewollt freiheitsdenkend und doch so dogmatisch. Das ist die zuvor erwähnte Schattenseite, denn der südliche Monknoten hebt nicht unbedingt die positiven Aspekten eines Zeichens hervor.

Mir ist während der letzten anderthalb Jahre, in denen die Konstellation bestand, mehr und mehr klar geworden, dass es zwar schön ist, viel zu wissen und auch von anderen dafür geschätzt zu werden, dass es aber andererseits nichts nutzt, wenn einem keiner mehr folgen kann. Ab und zu wurde mir zurück gemeldet, dass meine Themen während der Kräuterführungen zwar super interessant waren, die Teilnehmer aber manches mal auch mit einem qualmenden Kopf nach Hause gingen oder schon im Vorfeld das Handtuch warfen, weil sie befürchteten, nicht zu verstehen, was Sache ist. Es lag einfach an der Art der Kommunikation. Was war ich beleidigt, als mir ein Auftraggeber schrieb, ich solle den Titel der Veranstaltung bitte nicht „zu abgehoben“ wählen…

Im Grunde bin ich jetzt dafür dankbar. Ich habe Titel und Text so verändert, dass jeder, der ein Interesse am Thema haben könnte, versteht, worum es geht. Für Laien verständlich – weil es Laien sind, die teilnehmen werden, und zwar in keinster Weise abwertend gemeint. Die Veranstaltung hat eine Zielgruppe, die vielleicht potentiell ein wachsendes Interesse in dem Bereich entwickeln könnte – es kann aber genauso gut sein, dass sie es einfach nur einen schönen Sommerabend lang genießen möchten. Ich habe meinen Enthusiasmus vorausgesetzt, aber dabei vergessen, dass nicht jede/r irgendwann Kräuterkunde und Signaturenlehre „lehren“ möchte! Dinge für andere Menschen zu vereinfachen ist auch eine Gabe. Das war es, was mich diese Mondknotenachse gelehrt hat. Es geht nicht darum, dass ich mich geistig drosseln müsste, sondern darum, Dinge für andere fassbar zu machen – spielerisch und mit Freude im Herzen – hier findet sich dann nämlich der nördliche Monknoten im Löwen – eben „speaking human“ 😉 

Nun aber endlich zur eigentlichen Jahresvorschau!

Jupiter ist zum Ende des letzen Jahres in sein Heimatzeichen Schütze gewechselt. Diese positive Grundstimmung begleitet uns durch 2019, und wir werden sie auch benötigen. Der Schütze hat große Ziele und Visionen – er zielt stets ein wenig höher, als das Ziel, denn die Erdanziehungskraft ist eine ganz reale Naturerscheinung, die alle wieder auf den Boden der Tatsachen zurück bringt. Es ist ein Jahr voll großer Pläne, die auch entsprechend unterstützt werden. Allerdings kann der Schütze auch übers Ziel hinaus schießen – dann nämlich, wenn Jupiter ein Quadrat zu Neptun bildet und dieser den Vorhaben eine vernebelte, unrealistische Note verleiht. Einfach ab und zu einen Realitätscheck durchführen.

Dem wohlwollenden großen Riesen steht gleich eine ganze Armada von kosmischen Übeltätern entgegen 😦 Saturn, Pluto und der südliche Monknoten – alle im Steinbock. Ich nenne es „die Unterwelt Trinität“ 😉 Der Begrenzer der Zeit, Saturn, in seinem Domizil. Pluto, der Unterweltgott nicht weit davon entfernt. Und beide werden unterstützt vom schattenhaften Südknoten. Hier wollen die ewig gestrigen krampfhaft an alten Mustern und Traditionen festhalten – und sei es so wie bei den Lemmingen! Auch auf Kosten von massiver (Natur)Zerstörung, sozialer Ungerechtigkeit und Tradition um der Tradition Willen.

Dem entgegen steht die nährende Kraft im Zeichen Krebs, wo wir den nördlichen Mondknoten ausmachen können. Hier muss nicht alles durchstrukturiert und logisch sein, auch nicht zweckdienlich. Hier ist Platz für die Dinge, die uns nahe stehen, sei es die Familie und das eigene Heim, sei es der Ort, an dem wir leben – man schützt nur, was man liebt – aus dieser Position heraus agiert der Krebs und ich sehe das ein bißchen in Richtung „think global – eat local“ oder im Sinne von „wenn jeder vor der eigenen Türe kehrt, ist es überall sauber“. Das hat nichts mit wegsehen oder Egoismus zu tun, sondern mit „nach Hause kommen“, da etwas zum guten verändern, wo man sich gerade befindet.

My home is my castle ; äh, schön wär´s!

Auf persönlicher Ebene kann sich dies z.B. durch einen Wechsel der Prioritäten zeigen – mehr Fokus auf die Dinge richten, die mir wirklich wichtig sind – und weniger auf „aber das gehört sich so oder das bin ich anderen schuldig“.

Zum Beginn des Jahres wandert dann auch noch Mars durch sein Heimatzeichen Widder! Whose house?! Achtet darauf, durch welches Haus dieser Transit geht – da ist Dampf unterm Kessel! The boys are back in town! Bei mir ist es das 8. Haus und auch noch in Konjunktion zu meinem Geburts Mars – falls jemand Venom gesehen hat – das entspricht ungefähr diesem Gefühl „Schei… – ich hab dem Kerl gerade den Kopf abgebissen!“ Die Häuser zeigen uns, in welchem Lebensbereich etwas passiert. Ich nutze das System der Ganzzeichenhäuser, da ich hauptsächlich von der hellenistischen Astrologie geprägt bin und es für mich die besten Ergebnisse liefert.

Auf Instagram habe ich vor kurzem eine kleine Reihe zu den Tierkreiszeichen in der Astromedizin gestartet. Den Anfang bildete der Steinbock, denn auch, wenn das astrologische Jahr mit dem Eintritt der Sonne ins Tierkreiszeichen Widder beginnt, so können wir doch die „Macht des gregorianischen Kalenders“ nicht leugnen und da ist nunmal Jahreswechsel mitten im Zeichen des Steinbocks 😉 Wenn es Zeit wird für den Wassermann, dann veröffentliche ich den Steinbock auch hier im Blog – und natürlich die folgenden Zeichen. Für alle, die mehr an Kräuterthemen interessiert sind – auch da ist ein Beitrag geplant – Winterpilze und wildsammeln in der kalten Jahreszeit, nomnomnom…Also bis ganz bald!

 

Warum Kessel & Kerze?

Hallo ihr Lieben, ich hoffe, euch geht es gut! Ich weiss…ich habe lange nichts von mir hören lassen…wo war ich also in der Zwischenzeit? Na hier, am Niederrhein 😉 Beschäftigt mit kleinen Naturforschern und Kräuterwanderungen, Baumbegegnungen und Tierspurdetektiven 🙂 Aber natürlich ist das nicht der einzige Grund für die lange Abwesenheit im Blog, denn auch mein Privatleben hat einige Veränderungen erfahren. So habe ich zwischenzeitlich geheiratet und trage seit einigen Monaten einen kleinen Kräuterkrümel im Bauch herum 😉 Manche Outdoor Aktivität muss ich nun etwas einschränken, während mein Fokus wieder mehr auf der Erwachsenenbildung und zukünftig auch wieder auf Online Beratungen liegen wird. Ab August werde ich eine Pause bis zum kommenden Frühjahr einlegen und mich in dieser Zeit ganz der neuen Aufgabe widmen, Mutter zu sein (puh, wischt Schweißperlen von der Stirn!)

Heilstein Trio für Darm, Leber & Nieren: Smaragd, Serpentin & Prehnit

Um wieder hier im Blog anzuknüpfen, dachte ich, ich erzähle euch einfach, wieso meine Seite überhaupt Kessel & Kerze heißt. Da ist ja nix mit Kräutern drin (ha! aber…) Wer hier länger mitliest, der weiss, dass ich neben meiner Arbeit als Kräuterpädagogin auch Themen wie Astrologie und Heilsteine mit einbinde. Die Astromedizin hat es mir auch angetan, aber im Titel versteckt sich eigentlich ein uraltes, magisch-mystisches System, welches jahrtausendelang all diese wundervollen Einzeldisziplinen miteinander verknüpft hat – die Alchemie! Im Kessel der Verwandlung werden die Dinge durch Erhitzen (z.B. Kerzen-Flamme) getrennt, vermischt und neu zusammen gesetzt. Alchemie ist Männersache – so höre ich es oft von Teilnehmerinnen meiner Kräuterführungen. Das stimmt nicht so ganz – die erste Alchemistin soll eine Frau gewesen sein. Ihr Name war Maria und sie wirkte im alten Ägypten.

Der pflanzliche Teilbereich der Alchemie nennt sich Spagyrik (nach Paracelsus) und eine Besonderheit der spagyrischen Mittel ist die Anfertigung nach astrologisch berechneten Gesichtspunkten, sowie die Herstellung und Zugabe von pflanzlichen Kristallen, welche man durch den Kalzinationsprozess gewinnt. Diese stehen für das stofflich-körperbetonte Prinzip in der Alchemie und fehlen in den meisten herkömmlichen Präparaten. Spagyrische Medizin heilt auf allen Ebenen, der körperlichen, der geistigen und der seelischen Ebene. Die Alchemisten reden dann neben dem Sal noch vom Merkur und Sulfur. Neben der Arbeit im Labor (oder der eigens dazu umfunktionierten Küche) ist den Alchemisten aber vor allem der innere Prozess der Verwandlung wichtig. Außenstehende mögen denken, die Alchemisten wollten nur Blei in Gold verwandeln oder suchten ständig den Stein der Weisen (ich suche meine Heilsteine öfters, aber das liegt daran, dass meine Stubentiger sie so gern unters Bett kicken). Doch im Grunde ist die Alchemie ein Weg zur Selbsterkenntnis und Heilung. Und die meisten Kräuterbegeisterten, die ich kenne, sind selbst den Weg der inneren Heilung und Verwandlung gegangen, bevor sie sich entschieden haben, andere an ihrer Begeisterung teilhaben zu lassen.

Orte in der Natur sind oft schon heilsam, wenn man bloß still an ihnen verweilt

Jetzt wisst ihr also, warum es hier im Blog so still war. Wenn ich euch mit dieser kleinen Einführung neugierig gemacht habe, könnt ihr mir gern eure Fragen in die Kommentare schreiben. Und wenn ihr Interesse an mehr Information habt, schreibt mir, wie ihr euch einen Kurs oder eine Einzelberatung vorstellen würdet. Vielleicht wäre ein ebook auch eine Option? Ich wünsche euch einen herrlich grünen, sonnigen und nach Blüten duftenden Mai! Bis bald!

Die Rückkehr zum Weltenbaum

Ich hoffe, ihr seid alle gut ins Neue Jahr gestartet und hattet Gelegenheit, zumindest symbolisch all das, was euch nicht länger hilft, im alten Jahr zu lassen. Wir haben dazu unser mit roter Wolle umwickeltes Ebereschenkreuz, das Schutzsymbol des vergangenen Jahres, von der Wand genommen und in einer mit Sand befüllten Feuerschale verbrannt. Alles, was wir in 2017 lassen wollten, wurde von den Flammen verzehrt. Beim Neujahrsspaziergang vergruben wir die Überreste neben dem alten Holunder im nahe gelegenen Wäldchen, so dass die Holle es hinab in ihren Kessel der Verwandlung ziehen kann. Der Holunder gilt als „Fahrstuhl der kleinen Leute“, als Eingang zur Unterwelt. So hat man in alter Zeit Krankheiten an den Baum gehangen, sie daran symbolisch abgestreift oder eben Dinge darunter vergraben. 

Die Stürme in den Rauhnächten, der magischen Zeit zwischen der Wintersonnenwende und Neujahr, hatten einen kleinen Dohlenschädel freigelegt. Wahrscheinlich war der Vogel einer Katze zum Opfer gefallen, so dass der restliche kleine Körper woanders lag. Der Schädel war bereits komplett „sauber“ und eine Nacht im Tiefkühlfach hat auch die letzten Keime abgetötet. Solche Funde rufen in manchen Menschen das „bah“ Gefühl hervor, aber für mich ist es ein besonderes Erlebnis, Knochen – vor allem Schädel (Sitz der Seele) zu finden, da man ihnen nachsagt, sie könnten uns einen Blick in die Unterwelt gewähren. Passend dazu lese ich zur Zeit das Buch „Der heilige Hain“ von Christian Rätsch und parallel dazu „Der Wald“ von Peter Wohlleben, welches mir eine liebe Bekannte vor Weihnachten geliehen hatte. Während einer Wanderung durchs Moor im Diersfordter Wald am 2. Weihnachtstag trafen wir auf ein Wildschwein – keine 20m entfernt und in freier Wildbahn. Eine Mischung aus Angst und Faszination! Wir tauften es Gullidborsti, das Schwein mit den goldenen Borsten, welches den Streitwagen des Wanengottes der Vegetation Frey zieht 🙂 

So traf ich wieder auf den Weltenbaum, der in so vielen Kulturen der Welt bekannt ist und dessen Wurzeln und Äste die Welten miteinander verbinden. Papa Legba, Esu, Heimdallr, die Schlange im Paradies und Odin – diese alten Götter stehen mit ihm in Verbindung. Sie bereisen die Ebenen des Baumes und gelten als Wächter zu den verschiedenen Eingängen, manchmal sind sie selbst der Weltenbaum, ein Abbild des Kosmos. Die Wurzeln des Weltenbaumes reichen tief hinab ins Erdreich, dorthin wo Pilze ihre Geflechte ausbilden, bevor ihre Fruchtkörper zusammen mit den Pflanzen aus der Erde erwachsen. Unsere Ahnen ruhen in dieser Erde und es heißt, erst wenn die Wurzel eines Baumes durch die Gebeine dringt, ist die Seele frei. Tiefer noch und wir stoßen vor ins Reich der Zwerge, das Reich der Steine und Mineralien. Noch darunter liegen die Frischwasservorräte, unterirdische Seen und Ursprung des Brunnens der Erinnerung. Niflheim, das Nebelreich der Toten, auch oft als Helheim bekannt, das Verhüllende, das Verborgene, liegt noch darunter – hierher reist kein Lebender mehr.

Die Äste des Weltenbaumes reichen hinauf zum Himmel mit seinen funkelnden Sternen und den himmlischen „Hallen“, den Wohnstätten der Götter oder derer, die den Tod, das Vergessen, besiegt haben und zu den Ewigen geworden sind. Hier werden die Sterne gedeutet, wird die Zukunft geschaut. Und wer etwas über die Zukunft wissen möchte, ist gut beraten, wenn er einen Blick in die Vergangenheit wirft. Die alten Germanen dachten sich hier auch das Reich der Lichtalben, der Elben oder Elfen, die bei genauer Betrachtung ebenfalls mit einem frühen Ahnenkult in Verbindung stehen. Der Stamm des Baumes und die erreichbaren Äste und Zweige bilden die Mittelwelt, unsere nach menschlichen Maßstäben erfahrbare Wirklichkeit. Hier kommt alles Wissen zusammen. In den Stamm des Weltenbaumes ritzten einst die Nornen (Disen, Parzen, Riesinnen, Valkyren…) die Runen – kosmische Kräfte in Form von Piktogrammen. Eine wunderschöne Mythologie, die ihre Entsprechung in unzähligen anderen Mythologien der Welt hat. Um die Mythen der Edda zu verstehen, ist es hilfreich, die alten Regeln der Dichtkunst germanischer Skalden zu kennen. Was uns wie eine nette Geschichte erscheint, hat mehrere Deutungsebenen und in vielen Übersetzungen fehlen die tatsächlichen Namen von Protagonisten und Orten, die alle wichtig sein können. Hier hat die norwegische Historikerin Maria Kvilhaug große Arbeit geleistet.

Meine Arbeit mit Kräutern, Mythologie, Heilsteinen und Astrologie folgt in vielerlei Hinsicht der Vorstellung vom Weltenbaum. Man kann viele Reisen unternehmen, in die Oberwelt und die Unterwelt. Man muss nur ihre Eingänge finden 😉 Früher ging man zu einer Wegkreuzung im Wald oder setzte sich auf einen Grabhügel (ganz mutige schliefen auch darauf), um den Weltenbaum zu bereisen. Man nannte es das Utiseti, das Draußensitzen. Auch einsame Berggipfel, Quellen und Ufer wurden dazu aufgesucht. Wenn ich jetzt weiter an der Planung meiner Angebote für dieses Jahr arbeite, habe ich jedenfalls all diese Dinge im Kopf – und vor allem im Herzen. Wer den Geistern des Ortes näher sein will, kann sich ihnen durch Kräuter, Steine und Bäume nähern, denn sie tragen noch die alten Geschichten in sich und warten nur darauf, sie uns erzählen zu dürfen 🙂

Die Reise in die inneren Welten

In meinem Teil der Welt haben die Herbststürme das farbenprächtige Laub von den Bäumen geweht und der Regen webt Schleier aus feinen Tröpfchen. Schleier sind das Thema im November, wenn das Zeichen Skorpion herrscht und dessen Giftstachel die Sonne lähmt, so dass sie nicht mehr die Kraft hat, hoch über dem Horizont aufzusteigen. Wir sprechen dann davon, dass die Schleier zwischen den Welten dünner werden. Am 23. November trat die Sonne in das Tierkreiszeichen Schütze ein. Alles Leben in der Pflanzenwelt hat sich in die Erde zurück gezogen und träumt mit den Steinen. 

Die Schütze Zeit ist die Zeit der größten Dunkelheit und der größten Sehnsucht nach dem Licht. Tief unten in der Erde ruht das Leben und träumt von seiner Wiedergeburt. Wir können Kerzen anzünden, uns Geschichten vorlesen und mit Kräutertees und Heilsteinen in unseren inneren Welten zurück ziehen. Alte Mythen wie die des germanischen Lichtgottes Baldur und der griechischen Persephone lehren uns die Notwendigkeit einer Reise in die Unterwelt. Alles Leben verläuft in Zyklen und unser nächster Zyklus ist die Winterzeit mit ihrer Stille und Kälte.

Die Immergrünen Pflanzen sind es jetzt, die uns daran erinnern, dass das Leben nie ganz erlischt. Kiefern und Fichten als ätherische Öle in Badewasser und Duftlampe oder als köstliche Vitamin-C Lieferanten in Tees, Kräutersalz und Kräuterzucker kräftigen unsere Abwehr, während Anis und Zimt Gewürze die Vorfreude auf die Wintersonnenwende und Weihnachten bringen. Zugleich sind es auch diese typischen Weihnachtsgewürze, die uns dabei helfen, die üppigen Speisen in diesem Zeitraum besser zu verdauen und beruhigend auf die Nerven einwirken 😉 

Auch, wenn das Wetter nicht mehr so einladend erscheint, lohnt sich ein Spaziergang durch die schlafende Natur. Die Geister des Ortes können uns besonders in der Vorweihnachtszeit lehren, wo unser innerer Ruhepol zu finden ist. Jetzt, wo die Bäume ihre kahlen Äste gen Himmel strecken und uns die frühe Dunkelheit den klaren Sternenhimmel offenbart, sehen wir das Wesentliche.

Bei uns am Niederrhein bekommen wir jedes Jahr Besuch aus Skandinavien und Sibirien – die Wildgänse nutzen die milderen Temperaturen in unserer Region, um hier zu überwintern, Das abendliche „Gänselauschen“ in den Rhein Auen ist immer ein kleines Spektakel! So findet sich in jeder Region eine Besonderheit, die es einem ermöglicht, sich auf vielen Ebenen mit dem Land und der Natur zu verbinden. 

In dieser dunklen Jahreszeit war es unseren Vorfahren besonders wichtig, sich gegen die Unholde des Winters, gegen Geister und Krankheitsdämonen zu schützen. Geister sind hier nicht bloß in Bezug auf die Seelen Verstorbener zu deuten, sondern auch wir Lebenden erschaffen Geister, die uns in Form von schlechten Gewohnheiten oder dem Stau des Lebensflusses begegnen können. Vielleicht stecken wir in einem Teil unseres Lebens fest, so als würde uns jemand dort gefangen halten.

Für solche Fälle gibt es schöne Rituale der Heilung. Hämatit (Rohstein) als Stein des Blutes mit seinem hohen Eisengehalt kann über einen Zeitraum von 7 Tagen in Wasser gekocht und der Absud getrunken werden. Ein solches Dekokt hat oft durchschlagenden Erfolg und vertreibt, wie wir aus vielen alten Überlieferungen wissen, böse Geister. Vielleicht liegt es an der Farbe des Lebens, dem leuchtenden Rot oder auch der Verbindung zu Mars, der wiederum mit unserem Blut und der Lebenskraft in Verbindung steht. Eisen erdet ungemein – schließlich finden wir es im Innern der Erde und es macht uns zu Erdgebundenen 🙂

 

 

Wie finde ich das passende Heilkraut?

Wer kennt die folgende Situation? Man möchte nicht länger ausschließlich auf chemische, pharmazeutische Medikamente zurück greifen, sondern die eigene Gesundheit mit natürlichen Mitteln wieder herstellen. Am Beispiel von Kopfschmerzen würden die meisten Menschen deshalb wie folgt vorgehen – anstelle einer Kopfschmerztablette trinkt man nun Weidenrindentee. Zu der Erkenntnis, dass Weidenrinde schmerzlindernd wirkt, kommt man häufig durch einfaches suchen im Internet oder nachschlagen in entsprechenden Büchern. Unter Stichpunkt Kopfschmerz tauchen Kräuter wie Baldrian, Mädesüss, Lindenblüten, Weidenrinde u.v.m. auf. 

Diese Methode kann funktionieren, muss aber nicht. Wer nach einer halben Stunde noch immer von Kopfschmerzen geplagt wird, der denkt entweder, ok – ich probiere ein anderes Kraut aus – oder – Kräuter wirken vielleicht doch nicht oder sind zu schwach.

Aber warum wirkt der Weidenrindentee bei Person A und nicht bei Person B? Sehen wir uns zuerst an, wie viele Gründe es für Kopfschmerzen geben kann (Liste ist nicht vollständig):

  • Stress
  • Muskelverspannung
  • zu wenig Schlaf oder schlechte Schlafqualität
  • Nahrungsmittel Unverträglichkeiten
  • Hormonelles Ungleichgewicht (PMS)

Ein großer Unterschied zwischen der Schulmedizin und der Kräuterkunde besteht im Ansatz. Die Schuldmedizin behandelt symptombezogen. Kräuterkunde versteht den Menschen als ein komplexes Individuum und betrachtet ihn ganzheitlich. Der ganze Mensch mit seiner Konstitution, seinen Gewohnheiten und seinem Umfeld wird betrachtet. Ich werde immer wieder gefragt, welches Kraut ich wofür empfehle und ernte des öfteren hoch gezogene Augenbrauen, wenn ich antworte „so einfach ist das nicht“. Heilung ist viel komplexer als ein Pflaster auf eine Wunde zu kleben. Aber ich mache absolut niemandem einen Vorwurf, denn die mangelnde Aufklärung und unser reduktionistisches Denken liegen der Situation zugrunde. Die meisten Menschen wissen nicht einmal mehr um die wundervollen Möglichkeiten einer ganzheitlichen Kräuterkunde. 

Während wir weiter oben nach den Gründen für das Symptom Kopfschmerz gesucht haben, sehen wir uns nun den Menschen hinter dem Symptom an. Person A könnte folgende Eigenschaften besitzen:

  • Leicht reizbar
  • Laute Stimme
  • Trockene Haut
  • Wacht nachts oft auf
  • Treibt exzessiv Sport

Person B besitzt vielleicht folgende Eigenschaften:

  • Tagesmüdigkeit
  • Fettiges Haar
  • Kann sich nur schwer für neues begeistern
  • Spricht leise und sehr langsam
  • Bewegt sich wenig

Person A und B sind hier in unserem Beispiel sehr unterschiedlich beschreiben – A würde man in der 4 Elementelehre als warm und trocken einordnen, B bei kalt und feucht. Genau diese Einteilung von kalt, warm, trocken und feucht finden wir auch in den Pflanzen. Hier geht es allerdings nicht um eine messbare Temperatur, sondern um das empfinden, welches der Genuss der Pflanze in uns auslöst. Eine Gurke wird ganz andere Empfindungen auslösen, als eine Pepperoni, ein Melissentee ganz andere als ein Tee mit Ingwer. Verbinden wir nun die Qualitäten in den Pflanzen mit der Konstitution im Menschen, wird es uns viel leichter fallen, ein Kraut zu ermitteln, welches mit viel größerer Genauigkeit nicht bloß zu unserem Symptom paßt, sondern zu uns als Mensch.

Die 3. Säule dieser Heilmittelerkenntnis finden wir, indem wir unterscheiden, ob unsere Symptome akuter oder chronischer Natur sind. Wie lange habe ich schon diese Beschwerden? Ist es nur die alljährliche Erkältung, die mich erwischt hat oder bestehen die Beschwerden schon länger? In aktuten Fällen greifen wir wohl eher zu einem Kraut, welches genau entgegen wirkt, d.h. wir suchen uns ein Kraut mit den Eigenschaften kalt und feucht, wenn wir hohes Fieber und trockene Haut haben. Bei chronischen Beschwerden können wir nicht immer so vorgehen – hier gilt oftmals der Ansatz, dem die Homöopathie folgt – gleiches heilt gleiches. 

Die antike Elementelehre zeigt uns auch die Wichtigkeit der Einbeziehung unserer Sinne an. Geruch und Geschmack von Kräutern sind essentiell – sind sie es doch, die uns erste Erkenntnisse zur innewohnenden Qualität liefern. Ihre Vervollkommnung fand diese alte Lehre jedoch erst in Verbindung mit der Astrologie zu Zeiten des Paracelsus. Hier verschmolzen die Methoden der Antike mit dem Wissen des fahrenden Volkes, der Kräuterweiblein und Bauern und mit neuen Erkenntnissen aus der Wissenschaft.

Schon während meiner Ausbildung zur Buchhändlerin zeichnete sich ab, was ich heute in meine Arbeit mit Kräutern integriere. Ein Teil meiner Prüfung bestand aus der Wahl von 3 Literatur Epochen, die detalliert abgefragt wurden. Ich wählte u.a. die Renaissance. Dort begegneten mir Agrippa von Nettesheim, Nicholas Culpepper und Paracelsus. Gelehrte an der Schwelle zu einem neuen Zeitalter – nicht davor zurück schreckend, das Wissen des Altertums zu bewahren und wie in einem alchemistischen Prozess zu einer wundervollen Heilkunst zu verbinden. Obwohl mein Hauptaugenmerk damals auf der Literatur lag, übten diese Menschen eine große Faszination auf mich aus und das bis heute. Sie hinterließen uns das Wissen von Pflanze, Mensch & Kosmos, sowie die antike Lehre von den Qualitäten in Menschen und Pflanzen. Wenn wir uns dieses Wissen wieder aneignen, eröffnet sich eine neue Art der Kräuterkunde.

Jeder Mensch ist ein kleines Universum.

Die Bedeutung der Mondknoten

In diesem Beitrag möchte ich einen Blick auf die Mondknoten und ihre Bedeutung in der Astrologie werfen. Im April diesen Jahres hat sich die Mondknotenachse zu Wassermann südlich und Löwe nördlich verschoben. So bleibt sie bis Ende 2018 bestehen. Etwa alle 19 Jahre erlebt der Mensch die Rückkehr jener Mondknotenachse, unter deren Einfluss er geboren wurde. Die Mondknoten spielen vor allem in der Evolutionären Astrologie eine große Rolle, da sie unsere (karmische) Grundprägung und unsere „Medizin“ bedeuten. Der südliche Mondknoten beschreibt die negativ gelebte Seite des jeweiligen Tierkreiszeichens, der nördliche gibt die Richtung für positive Veränderung durch das jeweilige Zeichen vor. Allgemein kann man dieser Achse aus Sicht der Mundanastrologie (die ursprüngliche Astrologie, wie sie in Mesopotamien ab ca. 3000 vor Christus betrieben wurde) schon vieles entnehmen, mit dem sich die Menschheit in den kommenden anderthalb Jahren konfrontiert sehen wird. Aber zum Glück auch den Ausweg aus der Misere.

 

 

  • Zu allererst – was sind Mondknoten?

Unter Mondknoten versteht man keinen Himmelskörper, wie Planeten oder Asteroiden, sondern Schnittpunkte der Mondumlaufbahn mit der Ekliptik, also der (scheinbaren) Umlaufbahn der Sonne um die Erde. Wir wissen natürlich, dass sich die Erde um die Sonne dreht und nicht umgekehrt, aber trotzdem betrachten wir Sonnenaufgang und Untergang und die Bahn, welche die Sonne während ihrer Reise durch den Tag zurück legt, von der Erde aus. Genauso betrachten wir auch die Bahn des Mondes um die Erde – und an jener Stelle, wo sich beide Bahnen, die der Sonne und die des Mondes kreuzen, finden wir die Mondknoten. Ich verlinke euch an dieser Stelle zu einer Grafik, die das ganze noch einmal verdeutlicht: Mondknoten grafisch dargestellt

  • Die Achse Fische / Jungfrau

Südlicher und nördlicher Mondknoten liegen sich stets gegenüber, d.h., betroffen sind immer die beiden Tierkreiszeichen, die sich gegenüber liegen. Mondknoten sind außerdem stets rückläufig. Bevor nun die Achse zu Wassermann/Löwe gewechselt ist, befand sie sich in Fische/Jungfrau. An dieser Stelle ein kurzer Rückblick zur Zeitqualität dieser Konstellation. Eingangs hatte ich schon erwähnt, dass der südliche Mondknoten (also hier Fische) die negativ gelebte Seite des jeweiligen Tierkreiszeichens aufzeigt. Was also sind die negativen Seiten des Tierkreiszeichens Fische? Der Fisch ist der Archetyp des Mystikers. Er besitzt die Fähigkeit, bis zum Grund des kollektiven Unbewussten hinab zu tauchen und dessen Geheimnisse zu verstehen, aber auf eine intuitive Art und Weise. Er verbindet sich sozusagen mit dem Weltenmeer des Unterbewußtseins. Im negativen Sinne ist er Meister der Manipulation. Um zu gefallen, ist er bereit (bewußt oder unbewußt) Lügen zu verbreiten, um an sein Ziel zu gelangen. Er verschleiert, lügt und betrügt, flüchtet sich in Scheinwelten – vielleicht auch mit Hilfe von Alkohol und Drogen, und erschafft ein Netzwerk aus Halbwahrheiten und Vernebelung. Eben die negative Auslebung der ihm gegebenen Eigenschaften. Auf gesellschaftlicher Ebene können wir die vergangenen anderthalb Jahre, von April rückwärts zum Beispiel durch Medienmanipulation und bewusst gestreute Falschnachrichten interpretieren. Ebenso konnte ein Anstieg im Konsum von Alkohol und bewusstseinsbeeinflussenden Mitteln verzeichnet werden.

Schauen wir nun auf den nördlichen Mondknoten, welcher die Lösung oder zuerst einmal die Herausforderung darstellt, um positive Veränderung herbeiführen zu können. Dort finden wir das Tierkreiszeichen Jungfrau – pragmatisch, nüchtern, und humanitär. Die positiv gelebten Eigenschaften der Jungfrau Energie liegen also im Faktencheck verborgen. Stimmt das, was ich da gelesen habe? Was ist die Quelle dieser Information? Die Welt mag nicht perfekt sein, aber ich muss meinen Beitrag leisten. Und in dieser praktischen Sicht auf die Dinge lag der Schlüssel zum Umgang mit den Problemen dieser Mondknotenachse verborgen.

  • Die Achse Wassermann / Löwe

Im April nun hat sich die Achse hin zum südlichen Mondknoten im Wassermann und hin zum nördlichen Mondknoten im Löwen verschoben. Schauen wir zuerst auf das Tierkreiszeichen Wassermann und die archetypische Bezeichnung. Einige Stichworte wären Rebell, Außenseiter, Forscher und Revolutionär – seiner Zeit voraus, ein großer Denker und Weltverbesserer. Doch hat der Wassermann auch seine dunklen Seiten, wie Dissoziation und Erstarrung. Kann er gefühlsmäßig nicht ertragen, was er mitansehen muss, beginnt er zu dissoziieren, abzuschalten, bis hin zu einer absoluten emotionalen Erstarrung. Im positiven haben wir es hier mit dem Sanitäter zu tun, der aufgrund seiner emotionalen Abgrenzung einen kühlen Kopf bewahrt, das Unfallopfer körperlich betreut, ohne durch dessen offensichtliches Leid berührt zu werden (zumindest für den Moment nicht). Doch der südliche Mondknoten wird leider nicht positiv gelebt, sondern negativ. Ganz neutral beschrieben, erwartet uns in den kommenden anderthalb Jahren eine gefühlsmäßige Abschottung, wie sie bspw. durch ein Trauma ausgelöst werden kann. Die Ereignisse in der Welt wirken lähmend auf Individuen und die Gesellschaft als ganzes. Die Reaktion darauf wird sehr wahrscheinlich in der kollektiven Ernüchterung münden, die besagt, dass wir sowieso nichts mehr ändern können und deshalb gleich jeden Versuch unterlassen.

Und dann kommt der Löwe. Der nördliche Mondknoten im Tierkreiszeichen Löwe kann wirklich als „Erlösung“ gedeutet werden. Der Löwe trägt die wärmende Kraft der Sonne im Herzen. Er lebt mit Leidenschaft die Dinge aus, die ihm wichtig sind. Anstatt wie blockiert an den Problemen der Welt zugrunde zu gehen, sucht der Löwe gezielt nach Möglichkeiten, den eigenen Handlungsspielraum zu erweitern! Der nördliche Mondknoten im Löwen tut dies mit Anmut und Freude – er handelt, anstatt nur zu reden oder zu denken. Just do it. Die Lösung liegt also im Entdecken der eigenen Macht verborgen und die Freude, die uns eine Aufgabe „für den guten Zweck“ oder auch für unser eigenes Wohlbefinden schenken kann, trägt das Potenzial in sich, wie ein Funken im Herzen eines Einzelnen beginnend zu einem wahren Lauffeuer auf gesellschaftlicher Ebene anzuwachsen.

  • Die Sterne machen geneigt – persönlich und auf der Bühne des Lebens

Als ich im letzten Beitrag Von Macht und Ohnmacht über die eigene Macht schrieb, die jeder von uns inne hat, war mir noch gar nicht bewusst gewesen, dass mein persönlicher Mondknoten seine zweite Wiederkehr erfuhr. Die aktuelle Mondknotenphase ist nämlich meine Geburtsmondknotenachse und wieder einmal bin ich fasziniert von Astrologie als ganzem. Wir alle „leben“ unser Horoskop – aber auf welcher Bewusstseinsstufe? Wie ist das Schicksal jedes einzelnen und die persönliche Macht jedes einzelnen mit dem Gewebe der Welt verbunden? Wenn es zu diesem Beitrag Fragen gibt, oder ihr vielleicht Wünsche zu Blogbeiträgen rund ums Thema Astrologie habt, lasst es mich wissen. Und bis dahin lebt ihr hoffentlich mehr die positive Seite der Mondknotenachse unserer Zeit 😉